Nordic Day

in der Kurzenei Wasen

Samstag 26. Januar 2019


"Willkommen sind grosse ebenso wie kleine Schneesportfans, Langlauf-Cracks und Einsteiger,

mit oder ohne Langlaufmaterial."

 

 

Am Samstag, 26. Januar 2019 führt die Skiriege Wasen einen Langlauf-Schnuppertag in der Kurzenei durch.

 

Programm:

10.00 10.30 Uhr: Ausgabe Miet- und Testmaterial

10.30 11.15 Uhr:  Spiel und Spass auf der Loipe

11.15 12.15 Uhr:  Technik in der Gruppe

ab 12.15 Uhr:    gemütliches Beisammensein bei Wurst und Brot oder

individuelles Anwenden bis zum Eindämmern

 
Treffpunkt:

Kurzenei Wasen, Bärenschür, kurz nach der Abzweigung Richtung Hinterarni

 

Kosten:

Ohne Mietmaterial: Kinder CHF 5, Erwachsene CHF 10 (inkl. Verpflegung)

Mit Mietmaterial: Kinder CHF 20, Erwachsene CHF 30 (inkl. Verpflegung)

Für die Erwachsenen haben wir wieder Top-Mietmaterial von Fischer.


Langlauftag 2017

„wer hat noch nicht, wer will nochmal“

Bereits zum vierten Mal wurde am Samstag 21. Januar 2017 in der Kurzenei der Langlauftag der Skiriege Wasen unter dem Motto „wer hat noch nicht, wer will nochmal“ organisiert. Ob Anfänger, erfahren, jung oder alt – den engagierten Helfern unter der Leitung von Tanja Schütz waren alle willkommen. Bei wunderbarem Wetter und 12 Grad minus lernten die über 60 Teilnehmer was beispielsweise der Ladystep ist – nicht nur etwas für die Frauen.

 

Nachdem Frau Holle ihren Dienst im Januar endlich aufgenommen hat, stand dem Langlauf-Event nichts mehr im Weg. Bei der Bärenschür in der Kurzenei Wasen fanden sich alle um 10.00 Uhr ein.  Dank der tollen Arbeit der Spurmannschaft um Heinz Pfister war die Loipe in einem perfekten Zustand. Wer selber kein eigenes Material mitgebracht hatte, wurde von Intersport Kropf Wasen mit einer Top-Ausrüstung von Fischer ausstaffiert. Für nur 30.- bekam man das ganze Material, Instruktion sowie Speis und Trank – viel Spass inklusive.

Ab auf die Bretter
Nach dem gemeinsamen spielerischen Aufwärmen wurde den Langlauf-Interessierten das Einmaleins des Sports näher gebracht. Aufgeteilt wurde in sechs Gruppen, je nach Vorwissen und Interesse am klassischen Stil oder der Skating-Technik. Den Kindern und ewig Junggebliebenen wurde zusätzlich Spass geboten: Mit dem Gummiboot den Hang runter sausen oder Schanzenspringen auf den dünnen Brettern. Ob der nächste Dario Cologna darunter war oder doch eher ein Simon Ammann?
Alle, die schon mal auf Langlaufskis gestanden sind, wissen es: So einfach und elegant wie es bei den Profis aussieht, ist es nicht. Schon gar nicht auf der Loipe in der Kurzenei, wo man mit Abfahrten und kleinen Aufstiegen das ganze Repertoire des Sports kennenlernen kann. Doch die versierten Leiterinnen und Leiter gaben den Teilnehmern das nötige Rüstzeug mit auf den Weg.

1:1, 1:2, asymmetrisch oder Ladystep und die nordischen Flitzer
Die Schneesportfans lernten, dass das Gelände auch die Technik bestimmt. So wie Velofahrer am Berg einen Gang runterschalten, sollten auch Langläufer bergauf einen kleineren Gang wählen. Mit unterschiedlichen Schrittarten sollten Skater je nach Gelände Kraft sparen. Im flachen und leicht abfallenden Terrain kann man mit der symmetrischen 1:2-Technik (ein Stockeinsatz auf zwei Skatingschritte) richtig Tempo machen. Geht es nur leicht bergauf, kommt bei geübten Langläufern der 1:1-Schritt zum Zug. Wichtig dabei ist ein gutes Gleichgewicht, damit man so lange wie möglich auf einem Ski gleiten kann. In gröberen Steigungen kommt der asymmetrische 1:2-Schritt zum Einsatz. Wird‘s sehr steil oder geht’s länger bergauf, bietet sich der „Ladystep“ an (auch geeignet fürs starke Geschlecht), mehr oder weniger wie das „Träppelen“ mit den normalen Skiern und etwas Stockeinsatz hinter dem Körper. Die Theorie tönt relativ einfach, das Ganze muss aber geübt werden.   
Die Teilnehmer mit klassischer Technik flitzen den Anfänger-Skatern mehrmals um die Ohren. Elegant gleiteten sie dahin. Ihre Spur, im Gegensatz zu der Skating-Piste, führt auch durch einen Teil des Kurzenraben-Waldes hindurch – ein einmaliges Erlebnis im momentanen Winterwunderland.   

 

Bei Wurst, Brot, Punsch und Kuchen plagieren
Beim anschliessenden zweiten geselligen Teil, wo Hunger und Durst gestillt wurden, tauschten Neo-Langläufer und Könner die gemachten Erfahrungen aus – mitreden konnte nun jeder und die eine oder andere lustige Szene gab es natürlich auch zu belachen, Bodenkontakt gehört zum Lernprozess dazu. Da die Hauptorganisatorin bei Wander arbeitet, durften auch noch einige neue Ovo-Produkte probiert werden – ganz zur Freude der Kinder und Erwachsenen genauso. Die meisten nützten nach der Stärkung den strahlenden Sonnenschein aus und wandten das Gelernte gleich an. Einige sausten einem um die Ohren, andere sangen bei langsamerem Tempo noch den Ski-Jodel. Ob schnell oder langsam, alle kamen ordentlich ins Schwitzen und Keuchen.     

Schon fast eine Tradition
Die vielen bekannten Gesichter der wiederkehrenden Lernenden zeigen, dass sich der regionale Event bereits zu einem traditionellen Klassiker gemausert hat. 2013 als Familienevent der Skiriege Wasen gestartet, musste der Langlauftag noch nie abgesagt werden. Begeistert kommentierte Tanja Schütz die Austragung 2017: „ Zum ersten Mal mussten wir dieses Jahr Teilnehmer abweisen, so gross war das Interesse. Unser Ziel ist es natürlich, den Langlaufsport in der Kurzenei zu fördern. Dies ist uns ganz klar gelungen. Die strahlenden Kinderaugen, fast so schön wie der glitzernde Schnee heute, und zufriedenen Gesichter geben uns recht.“

 

Text: Daniela Pfister